FAQ

Theoretisch JA – praktisch NEIN!   Theoretisch JA, weil die Ausbildungs­inhalte und deren Umsetzung bezüglich der Fahr­erlaubnis­klassen AM, A1, A2 und A in den ent­sprechenden gesetz­lichen Regel­werken fest­gelegt sind. Darüber hinaus gibt es für Fahr­lehrer weitere Ausbildungs­leit­fäden, die ein­deutige Empfehlungen geben. Praktisch NEIN, denn die tat­sächliche Um­setzung der gefor­derten Inhalte im Fahr­schul­alltag zeigt bei einigen Fahr­schulen ein anderes Bild. Dies belegen eindeutig die Ergebnisse der ifz-Studie zum Thema „Fahr­schul­ausbildung in der Klasse A“ mit über 1.200 befragten Führer­schein­absol­venten. Um angehenden Fahr­schülern eine Orientierungs­hilfe bei der Wahl einer engagierten Fahr­schule geben zu können, wurde das ifz-Qualitäts­siegel Zweirad-Fahr­schule ins Leben gerufen.

Fakt ist, dass die Vor­bild­funktion eines Lehrers große Aus­wirkung auf den Lern­fort­schritt haben kann. In der zweirad­spezifischen Fahr­schul­aus­bildung hat der Fahr­lehrer die Möglich­keit, den Fahr­schüler mit einem eigenen Motor­rad zu begleiten oder Fahr­manöver während der Grund­fahr­aufgaben (Slalom, Bremsung etc.) demonstrieren zu können. Wichtig ist dabei nicht nur das einmalige Vor­fahren, sondern auch das Absol­vieren der Übungen hinter- oder neben­einander. Ein weiterer Vor­teil besteht darin, durch Voraus­fahren ver­schiedene Kurven­stile oder auch ver­schiedene Fahr­linien exem­plarisch zu zeigen. Das Prinzip der Nach­ahmung sorgt hierbei in der Regel für einen schnelleren Lern­erfolg.

Wie die Ergebnisse der ifz-Studie zum Thema „Fahrschulausbildung in der Klasse A“ mit über 1.200 befragten Führer­schein­absol­venten belegen, hätten sich 78% der Fahr­schüler, die nie von ihrem Fahr­lehrer mit dem Motor­rad begleitet wurden, seine Begleitung mit dem Motor­rad gewünscht. Gründe hierfür waren u.a.:
– die Beispielfunktion des Fahrlehrers im Straßenverkehr
– Fahrlehrer als Vorbild bei den fahrpraktischen Übungen
– mehr Vertrauen in den Fahrlehrer bzw. sein Können
– Abbau eigener Ängste

In der Regel wird sich die Plakette des ifz-Qualitäts­siegels Zweirad-Fahr­schule im Schau­fenster­bereich der Fahr­schule be­finden. Darüber hinaus können die Fahr­schulen das Qualitäts­siegel auf Werbe­mitteln wie Flyern oder Prospekten verwenden; ebenso auf der fahrschul­eigenen Internet­seite.

Das hohe Ausbildungsniveau der Fahrschulen, die das ifz-Qualitätssiegel führen, soll zusätzlich durch das Feedback der Fahrschüler aufrechterhalten werden. Nicht zuletzt im eigenen Interesse aber auch im Interesse zukünftiger Fahrschüler, ist die Unterstützung hierbei wichtig.